Can Finance & Ops Ever Talk To Each Other?

Can Finance & Ops Ever Talk To Each Other?

Up to now Finance has its own language. Finance language is revolving around gross margin, cash, revenue, costs, etc. And Operations has its own language. Operations language is revolving around customer satisfaction, product quality, just-in-time, lean, flexible, lot size 1, etc. There is no common language. No surprise that people cannot talk to each other. But they have to talk to each other. They need to talk to each other when it comes to managing the performance of a company. Finance has certain demands on gross margin and free cash for example (actually the company has those demands but they are expressed via Finance). And Operations needs to understand how to meet these requirements. So far this sync process between Finance and Operations is trial-and-error. Nothing less nothing more. There was a similar problem in the communication between doctors and patients. Doctors wanted to convince patients of a certain diet. And patients wanted to understand the rationale for those recommendations. This was the reason for the introduction of the so-called Body-Mass-Index / BMI. Meanwhile the BMI is so widely accepted that nobody thinks about it as a common language between doctors and patients anymore. We have applied the same principle on enterprise performance. Our Trufa Performance Index (TPI) translates Finance language into Operations language. The TPI shows e.g. that improving perfect fulfillment by 2% yields 5% more cash respectively 0.5% more profitability. Our TPI shows e.g. that you need to increase your customer satisfaction by 2.5% in order to achieve the required 5% cash improvement. Our TPI shows that increasing your electronic orders by 10% saves you 3% free...

Von Daten und Bauchgefühlen

Wochenende, Fußball. Was macht der Trainer der favorisierten Mannschaft, wenn sein Team unerwartet zurückliegt? Er wechselt mehr Offensivkräfte ein. Das leuchtet ein. Das verlangt die Tribüne. Aus einer Studie zur Verhaltensökonomie, die auf Ergebnissen von 8.200 Spielen aus zwei großen Ligen über 12 Jahre beruht, lernen wir, dass diese Strategie keinen Erfolg verspricht. Für Verhaltensökonomen ergibt sich die Erkenntnis, dass der Mensch nicht immer fähig ist, seinen Nutzen zu maximieren. Aber vielleicht geht es den Trainern wie vielen anderen Entscheidern auch: es wusste einfach bisher keiner, dass diese Strategie nicht zielführend ist. Und so lautet die Empfehlung: öfter mal das Bauchgefühl anhand der Daten verifizieren. Dann klappt’s im Unternehmen und auf dem Fußballplatz. Link zur Presse-Info der Johannes Gutenberg Universität Mainz: http://idw-online.de/de/news617519   Ralph Treitz / Chief Operation Officer and Co-Founder at Trufa,...

Big Data oder One ERP?

Der vermeintliche Gegensatz zwischen der Harmonisierung verschiedener und verschieden konfigurierter SAP Systeme und einem Big Data Ansatz wie ihn SCOOP verfolgt, wird oft als problematisch angesehen. In der Tat ist er es nicht, weil hier von zwei verschiedenen Dingen die Rede ist. Sind harmonisierte Daten überhaupt wünschenswert? Es kommt darauf an. Wenn das Ziel eine einheitlich konfigurierte ERP Landschaft für das gesamte Unternehmen ist, dann wird sicherlich nach Erreichen dieses Ziels die einheitliche Steuerung des Unternehmens erheblich leichter. Die Übersichtlichkeit über Qualität und das Einhalten von vorgesehenen Prozessen würde verbessert. Allerdings stehen zwischen einer heute heterogenen ERP Landschaft und dem berühmt-berüchtigten „One ERP“ meist viele Jahre. Eine ehrliche Planung von Beginn bis Ende würde da schon gerne mal 10 Jahre in Anspruch nehmen. Weil das mit den Anforderungen des Business inkompatibel ist, wird das Thema in kleinere Projektanteile aufgeteilt, was aber nur der Optik aufhilft. One ERP Projekte (an deren Ende oft dann doch nicht das eine ERP steht) sind Monsterprojekte, wie der Autor am lebenden Objekt erfahren durfte. Weil der Weg zu One ERP so unendlich langwierig ist und oft auch der Wille des Unternehmens weltweit vollkommen einheitlich geführt zu werden gar nicht eindeutig klar ist, wird häufig die Abkürzung gewählt: Die ERP Systeme bleiben heterogen und die Vereinheitlichung wird durch ein Data Warehouse abgebildet. Hier fällt nach typischerweise 2-4 Jahren Projektlaufzeit aber Wunsch und Wirklichkeit auseinander. Zwar bietet das Data Warehouse eine einheitliche Darstellung von Kenngrössen und Trends. Aber was kommt nach der Erkenntnis, dass im einen oder anderen Gebiet nun Handeln angesagt ist? Da die Daten auf dem Weg vom ERP ins BW harmonisiert, angepasst oder,...